Optimaler Lärmschutz

Neues RIB-ROOF Akustikdach von Zambelli überzeugt durch Funktionalität und Ästhetik

Der besondere Charakter eines Einfamilienhauses zeichnet sich nicht nur durch seine Architektur und sein Design aus. Auch der Komfort spielt für die Bewohner eine wichtige Rolle. Dazu gehört vor allem der konsequente Schutz vor Lärm jeglicher Art. Die neueste Innovation von Zambelli, das RIB-ROOF Akustikdach, sorgt bei einer Doppelhaushälfte in Bad Salzuflen ab sofort für eine optimierte Regenschallreduzierung.

 

In einem Neubaugebiet am Stadtrand von Bad Salzuflen in Nordrhein- Westfalen musste ein erst etwa fünf Jahre altes Titanzinkdach einer Doppelhaushälfte aufgrund von Undichtigkeiten saniert werden. Dank jahrelanger guter Zusammenarbeit kamen der Planer, Hans Westfeld aus Bielefeld, und die Verarbeitungsfirma, die Zimmerei Heinrichs aus Hiddenhausen, mit dieser Aufgabe auf Zambelli zu.

 

Lärmbelastung begrenzen

Das Gebäude kennzeichnet ein Split-Roof, d. h. ein Haus mit zwei gegenläufigen Pultdachsituationen mit Höhenversatz. Sowohl die Dachfläche als auch die Gebäudehülle wurden in Anlehnung an den vorbewitterten Titanzink im Aluminium-Zink-Look ausgeführt. Zum Einsatz kam das neue RIB- ROOF Akustikdach von Zambelli. Dieses besteht aus dem bewährten Metallsystem RIB-ROOF Speed 500 aus Aluminium in einer Blechstärke von 1,00 mm im Zink-Look mit einer unterseitig aufgewalzten, 3 mm starken, Akustik-Vlies-Kaschierung sowie dem ca. 8 mm starken Wirrgelege als weitere Zwischenlage. „Die Möglichkeit, den Regenschall mit dem RIB-ROOF Akustikdach um ca. sechs Dezibel zu reduzieren, ist insbesondere im Bau von Eigenheimen von hoher Bedeutung“, weiß Stefan Grimsmann, Gebietsverkaufsleiter bei Zambelli RIB-ROOF.

 

Nachhaltig und funktional

Die Anforderungen an die Sanierung waren klar formuliert: Das Material sollte eine hohe Gebrauchstauglichkeit und Lebensdauer aufweisen sowie gleichzeitig leicht und schnell verlegbar sein. Zudem sollte das System die Option durchdringungsfreier Installationen von Systemkomponenten wie Photovoltaik, Solarthermie etc. gewährleisten. Die Zambelli-Produkte werden diesen Anforderungen gerecht. Alle Metalldachsysteme sind gemäß der europäischen ETA (European Technical Assessment) zugelassen. Sie weisen gemäß der Umwelt Produktdeklaration eine Referenz-Nutzungsdauer von mindestens 50 Jahren auf und können schon ab einer Dachneigung von nur 1,5 Grad angewandt werden.

 

Montage leicht gemacht

Für die Verlegung des RIB-ROOF-Systems kommen profilierte Clipleisten zum Einsatz. Die Verarbeiter montieren diese in den erforderlichen Abständen auf der mit einer Holzschalung vorgedeckten Dachfläche zunächst vor und rollen das Wirrgelege als Zwischenlage lose aus. Unmittelbar im Anschluss kann die erste RIB-ROOF-Profilbahn in die erste Clip-Linie der Clipleisten eingehakt, abgelegt und im Folgeclip eingerastet werden. Zur Erstellung des erforderlichen Festpunktes bei Gleitfalzdächern wird daraufhin der Festpunktclip montiert und traufseitig der unterseitige PE-Füller eingelegt. Dieser Vorgang wird bis zum Abschluss der Profilbahnmontage wiederholt. „Die Festpunktvernietung erfolgt idealerweise unmittelbar nach Montage der zweiten Bahn bei allen ihr folgenden, um ein Abrutschen zu verhindern“, erläutert Stefan Grimsmann. Zum Schluss werden der Traufwinkel als Randaussteifung, Ortgangeinhangprofil und Zahnleisten samt oberseitiger PE- Füller mittels Alu/Edelstahl Nieten mit großem Setzkopf auf dem Falz genietet. Das Abschlussblech wird in das Vorstoßblech eingehängt und um die Zahnleiste sowie das Einhangprofil verfalzt.

 

Die drei RIB-ROOF-Prinzipien

Die RIB-ROOF Verlege-Systematik basiert auf technischen Besonderheiten, den drei Prinzipien „Geometrische Konformität“, „Montageeffizienz“ und „Systemeffektivität“. Profilbahnsteg und Clip bilden eine Konstruktionseinheit, die bei der Verlegung keine Anpassungsarbeiten benötigt. Der Clip-Kopf entspricht exakt der inneren Form des Profilbahnstegs. Clip- und Steghöhe sind aufeinander abgestimmt. Die direkte Bahn-Clip-Montage ermöglicht einen schnellen und reibungslosen Ablauf, eine zusätzliche Verbördelung ist nicht nötig. „Dadurch kann es bei korrekter Verlegung zu keinen Toleranzfehlern kommen und eine langfristige Funktionssicherheit mit formschlüssiger Verbindung, Regendichtigkeit, Gleitfähigkeit und Diffusionsfähigkeit bleibt gewahrt“, sagt Grimsmann. Alle technischen Komponenten können an die Projektbedürfnisse angepasst werden. Unterschiedliche Profilbahnformen, anforderungsspezifische Befestigungsclips und ein funktionsergänzendes Zubehörprogramm ergeben ein in sich homogenes Metalldach passend zur Bauaufgabe.

 

Lösungsorientierter Partner

Die Einfachheit des Systems, die Auswahlmöglichkeit verschiedener Materialien sowie Profilgeometrien und deren Farbgestaltung überzeugten Planer und Bauherrin. „Wir legen den Fokus immer darauf, die Lösung einfach zu halten und mit solidem Handwerkswissen dem Nutzer eine dauerhaft funktionsfähige Gebäudehülle zu liefern“, schließt Stefan Grimsmann.

 

Fotos © Alexandra Bonin