Arbeitsplatzevaluierung

Sicherheitsfachkräfte und Arbeitsmediziner in kleinen Unternehmen

 

Zur Minimierung von Gefahrenquellen und Sicherheitsrisiken sind Arbeitgeber zu einer regelmäßigen Arbeitsplatzevaluierung verpflichtet. Ziel ist es, durch vorbeugende Maßnahmen Arbeitsunfälle zu vermeiden und Krankenstände zu minimieren. Risiken und Maßnahmen sind vom Arbeitgeber zu dokumentieren.

Die Betreuung der Dienstnehmer erfolgt dabei durch speziell ausgebildete Präventivfachkräfte, sowohl in sicherheitstechnischen als auch arbeitsmedizinischen Belangen. Die entsprechenden gesetzlichen Grundlagen finden sich im Arbeitnehmerschutzgesetz. Die Durchführung und Dokumentation dieser Arbeitsplatzevaluierung erfolgt durch das Arbeitsinspektorat. Fehlt eine entsprechende Dokumentation der Präventionsmaßnahmen, dann wird eine Beweisführung, dass geeignete Maßnahmen zur Gefahrenminimierung gesetzt wurden, schwierig sein. Im schlimmsten Fall drohen dem Arbeitgeber strafrechtliche und sozialversicherungsrechtliche Konsequenzen.

 

In Kleinbetrieben mit Arbeitsstätten mit weniger als 50 Dienstnehmern kann zur Evaluierung der Arbeitsplätze auf Antrag eine kostenlose Unterstützung durch die AUVA angefordert werden. Begehungen erfolgen dabei im Rhythmus

  • 1-10 AN: alle 2 Jahre
  • 1-10 AN: alle 3 Jahre (büroähnliche Arbeitsplätze)
  • 11-50 AN: jährlich
  • Zusätzlich nach Erfordernis

 

Weitere Informationen finden Sie unter www.eval.at, einer von der AUVA gemeinsam mit den Sozialpartnern betriebenen Informationsplattform. Das regional zuständige Präventionszentrum der Unfallversicherung kann unter www.auva.at kontaktiert werden.

 

Achtung Kontrolle

In letzter Zeit häufen sich Prüfungen zu Kapitalabflüssen bei Privatpersonen. Dabei werden seitens der Finanzbehörde bei von Banken gemeldete einzelne oder zusammengehörende Abhebungen und Überweisungen über 50.000 Euro Herkunft und Verwendung der Gelder untersucht. Mit Kontrollen der jeweiligen „Gegenseite“ (des Geldempfängers oder Zahlers) ist zu rechnen. Wir verweisen dazu auf unseren Artikel im Spengler Fachjournal Ausgabe 02/2018, in dem Sie auch Informationen zur Kontrolle in Bezug auf Geldwäscheprävention finden.

 

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