COOLER LOOK, COOLES AUTO

Im Test: Der neue Kia Stonic

Der kompakte Crossover ist mit seiner Zwei-Farben-Lackierung ein echter Hingucker. Unser Modell machte mit dem schicken orangen Dach eine richtig gute Figur – ein jugendlicher Auftritt eben. Doch es ist nicht nur die Farbkomposition die Kia beim Stonic gut gelungen ist, das gesamte Äußere überzeugt: eine sportliche Linienführung von vorne bis hinten. Das Cockpit und der Innenraum ist gut verarbeitet und übersichtlich. Es gab nicht viele Kritikpunkte – einzig das harte Plastik an der Türe machte ein Auflehnen des Ellenbogens etwas unangenehm. Sonst passte aber alles. Die Sitzposition ist angenehm und wirklich gut, die Bedienung selbsterklärend. Man braucht keine lange Einschulung, einsteigen und losfahren ist die Devise.

 

Unser Modell hatte die Ausstattungslinie Gold an Bord. Neben einem 7“ Navigationssystem darf man sich außerdem über einen Tempomat und zahlreiche tolle Sicherheitshelferlein freuen. Angetrieben wurde unser Testwagen vom empfehlenswerten 1,0 Liter Benziner mit 120 PS. Der kleine Turbo arbeitete in Kombination mit dem 7-Gang Doppelkupplungsgetriebe wirklich sehr harmonisch. Der Motor ist durchzugsstark und auch der Verbrauch ist okay – bei uns waren es etwas unter 7 Liter im realistischen Alltags-Mix. Das Fahrverhalten des Kia Stonic ist dynamisch aber sicher ausgelegt. Er liegt gut auf der Straße und auch lange Reisen sind mit ihm locker und entspannt zu bewältigen.

 

Die Preise für den neuen Kia Stonic starten bei 16.790 Euro, die von uns getestete Gold Ausstattung mit der 7-Gang Automatik kommt auf rund 25.500 Euro. Ein fairer Preis für ein cooles, jugendliches Auto, das sich sowohl in der Stadt als auch Überland wohl fühlt. 

 

Fotos: © Gerald Garms