Fassadenoptik aus einem Guss

Triflex-System schützt Parapet vor Feuchteeintrag

 

Ein Parapet, das zwischen zwei Geschossen die moderne Fassadenoptik unterbricht, verleiht dem Neubau der Peuerbacher Firma Aspöck einen zeitgenössischen Charakter. Zugleich stellt dieses spezielle architektonische Detail erhöhte Anforderungen an die Abdichtung. Mit einem Wärmedämmverbundsystem netzarmiert abgespachtelt, war eine kalt applizierbare Lösung mit einer hohen Rissüberbrückung gefordert. Um ein gleichmäßiges Oberflächenbild zu erhalten, kam ausschließlich ein überputzbares Material infrage. Das Team der Firma Razenberger Raumgestaltung e. U. aus Peuerbach setzte diese Vorgaben mit dem Balkon Abdichtungssystem Triflex BWS innerhalb von nur zwei Tagen um. Die Lösung auf Basis von Polymethylmethacrylat (PMMA) eignet sich insbesondere für die Abdichtung unter Fremdbelägen. Dank der flüssigen Verarbeitungstechnik bindet es selbst komplizierte Geometrien wie Anschlussbereiche sicher ein. Da es vollflächig vliesarmiert ist, gewährt das Spezialharz eine hohe Elastizität und ist dynamisch rissüberbrückend.

 

Die Firma Aspöck ist Europas führender Hersteller vorgefertigter Lichtanlagen für LKW-Anhänger, Agrarmaschinen etc. Der Hauptsitz befindet sich im oberösterreichischen Peuerbach, wo das Unternehmen etwa 370 Mitarbeiter beschäftigt. 2018 wurde dort ein neuer Bürokomplex errichtet, dessen moderne Fassade die Visitenkarte des Beleuchtungssysteme-Herstellers ist.

 

Elastischer Schutz der Bausubstanz gefordert

Das Parapet befindet sich an der Wetterseite des Gebäudes und ist somit ganzjährig allen Witterungseinflüssen schutzlos ausgesetzt. Aufgrund dieser exponierten Lage musste es eine Abdichtung erhalten, die Regen, Schnee und Hagel ebenso standhält wie Einwirkungen aus UV-/IR-Strahlung. Der Bauherr wünschte eine einheitliche, glatte Optik, in die sich die Abdichtung nahtlos integriert. Ein weiteres Kriterium war die extreme Neigung der 20 Quadratmeter großen Fläche, für die es galt ein Material zu finden, das ohne abzugleiten aufgebracht werden kann. Die Lösung sollte zudem mit dem Wärmedämmverbundsystem kompatibel sein und eine dauerhafte Elastizität gewähren.

 

Die Anforderungen im Überblick:

- Haftung der Abdichtungslösung auf mineralischer Abspachtelung mit Netzarmierung

- Hohe dynamische Rissüberbrückung

- Langlebiger Schutz der Bausubstanz vor Feuchteeintrag

- Sichere Einbindung aller Details in die Abdichtung

- Homogene Fassadenoptik

 

PMMA-Harz perfekt für exponierte Lage

Da es sich bei dem Parapet um ein schwieriges Detail handelt, gab es zunächst verschiedene Lösungsansätze. „Der Service von Triflex mit Planer-Beratung und Baustellenbegleitung sowie die Vielfalt der Systeme haben mich überzeugt“, begründet Franz Peham vom Planungsbüro Peham, Waldkirchen am Wesen, seine Entscheidung für das Abdichtungssystem des Mindener Herstellers. Gemeinsam mit Triflex-Anwendungstechniker Thomas Resch und Triflex- Planungsberater Sebastian Reyer erarbeitete der Baumeister eine passgenaue Lösung für eine erfolgreiche Baumaßnahme. Mit der Ausführung beauftragte er die Firma Razenberger Raumplanung. „Das Material ist leicht aufzutragen und zu verarbeiten“, lautet das Fazit des neuen Triflex-Verarbeitungspartners, für den die Verwendung des Flüssigkunststoffs eine Premiere war. „Die spezielle Anforderung war die schräge exponierte Fläche zur Fensterbank, die mit einem Edelputz schlussbeschichtet werden sollte. Dafür war die Abdichtungsvariante von Triflex die passende Lösung.“

 

Triflex BWS wurde speziell für die Abdichtung unter mineralischen Fremdbelägen entwickelt. Es ist alkali- und hydrolysebeständig und somit kompatibel mit mineralischen Materialien. Insbesondere für Flächen in exponierter Lage eignet sich das PMMA-Harz gut, da es dauerhaft witterungsbeständig ist und Feuchteeintrag keine Chance hat. Aufgrund der vollflächigen Vliesarmierung des Systems bleibt die Abdichtung flexibel und nimmt mögliche Bewegungen aus der Konstruktion schadlos auf. Da das Harz überputzbar ist, ergibt Triflex BWS in Verbindung mit dem Wärmedämmverbundsystem ein einheitliches Erscheinungsbild.

 

Die Vorteile des Balkon Abdichtungssystems BWS:

- Dynamisch rissüberbrückend und hoch elastisch

- Kalt applizierbar

- Witterungs- und UV-beständig

- Hoch reaktiv und schnell aushärtend

- Dauerhaft dicht bis ins Detail

 

In jedem Winkel einfach zu verarbeiten

In einem ersten Schritt hat das Razenberger-Team eine vollflächige mineralische Abspachtelung der Fläche mit Netzarmierung vorgenommen. Für die Abdichtung der Details, z. B. die Übergänge zum Gebäude und zu den Fenstern, kam das vollflächig vliesarmierte Triflex ProDetail zum Einsatz. Damit lassen sich selbst schwierige bauliche Gegebenheiten sicher einfassen. Zudem wurde die Systemkomponente für die Abdichtung der Fläche verwendet, da sie werkseitig thixotropiert ist und auch in senkrechten Bereichen nicht abgleitet. Durch den vollflächigen Haftverbund mit dem Untergrund wird die Unterläufigkeit durch Regenwasser verhindert.

 

Die Verarbeitungsschritte im Einzelnen:

- Vollflächige mineralische Abspachtelung mit Netzarmierung

- Grundierung der Fläche mit Triflex Cryl Primer 276

- Abdichtung aller Details mit dem vliesarmierten Triflex ProDetail

- Flächenabdichtung mit Triflex ProDetail

- Vollflächige Absandung des Parapets mit Triflex ProDetail und Quarzsand (0,7-1,2 mm)

- Vollflächige Verputzung der mit Triflex BWS abgedichteten Fläche

 

In zwei Tagen gemeinsam gelöst

Lediglich zwei Tage benötigte das Team der Firma Razenberger, um die Anforderungen der Baumaßnahme erfolgreich umzusetzen. „Triflex hat die Baustelle von der persönlichen Besichtigung über die Konzeptfindung bis hin zur Verarbeitung begleitet. Meine Anforderungen an die Abdichtungsarbeiten wurden vollends erfüllt“, ist Baumeister Franz Peham zufrieden.

 

 

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