Home of Power

Ein legendäres Unternehmen mit legendären Marken: Porsche, Audi, VW und Seat haben in der Alpenstraße in Salzburg neue Heimstätten bekommen.

 

Lauernd „hockt“ er hinter dem dunklen Glas, flankiert von seinen kleinen und großen Brüdern. Er ist eine Legende, 911er ist sein Name. Er ist der Inbegriff des Sportwagens und der Traum vieler großer und kleiner Buben – und das seit Jahrzehnten. Ähnlich legendär ist der Name Louise Piëch. Die Tochter des Autokonstrukteurs und „Erfinder“ des Porsche 911, Ferdinand Porsche, war es, die die heutige Porsche Holding zum bis 2011 größten Privatunternehmen Österreichs aufbaute und in der Alpenstraße 175 in Salzburg beheimatete. 

 

Dort hat sich in den vergangenen Monaten einiges verändert. Porsche, Audi, VW und Seat haben neue Schauräume, Werkstätten und Büroräume erhalten, jeweils im entsprechenden Markenlayout. Bleiben wird lediglich das rückwärtige Bestandsgebäude. Hier wurden in den Anfangsjahren von Ferdinand Porsche konstruierte Sportwägen gebaut.

 

Porsche mit Schwung

Um den ungestörten Betrieb zu gewährleisten, wurde und wird das Bauvorhaben, drei neue Gebäude mit Schauräumen, Werkstätten, Büros und Nebenräumen, in zwei Bauphasen realisiert. Phase eins ist nun abgeschlossen. Sie beinhaltet den Neubau des Porsche Schauraums samt Werkstätten sowie der Schauräume für VW und Seat samt Büros. 

 

Das auffälligste Gebäude liegt am südlichen Rand des Grundstücks. Hier hat die Marke Porsche mit einer Nutzfläche von 2.716 Quadratmetern ein neues Zuhause erhalten. Die Architektur des Schauraums mit ihrem runden, geschwungenen Abschluss zur Alpenstraße hin passt sich dem sportlichen Markenimage und dem Wagendesign an. Daran angeschlossen befinden sich die Werkstätten. Die Optik folgt – wie bei den anderen Konzernmarken auch – den strengen Vorgaben der Hersteller. 

 

Für VW, Seat und das Verwaltungsgebäude hat die Grundeigentümerin Porsche Konstruktionen GmbH & Co KG eine Nutzfläche von 1.653 Quadratmeter vorgesehen. Die Dachfläche dieses Bauteils erhielt eine Photovoltaikanlage zur umweltschonenden Energiegewinnung. Mit dem noch in der Umsetzung befindlichen Audi-Gebäude werden insgesamt zusätzlich 5.334 Quadratmeter Nutzfläche an diesem Standort geschaffen. Die neuen von Panek Architekten geplanten Gebäude wurden um den markanten, zentralen Platz angeordnet, was dem gesamten Gelände einen Campuscharakter verleiht. Viel Grün – auch am Dach des Porschegebäudes – bettet diesen Autocampus in die angrenzende Aulandschaft ein.

 

Edle Aufmachung

Den edlen „Anzug“ hat den Gebäuden das Gollinger Unternehmen HSG-Schattauer verpasst. Das Familienunternehmen hat eine lange Geschichte: Schon 1781 wurde die Firma Schattauer als Bau- und Galanteriespenglerei gegründet. Seit 1989 leiten die drei Brüder Andreas, Silvester und Paul Schattauer das Unternehmen, das seine Leistungen in zahlreichen Gewerken am Bau erbringt – vom Dach über Heizung, Glas und Sanitär bis hin zu emissionsneutralen Photovoltaikanlagen. 

 

Für die Porsche Holding hat HSG-Schattauer die Fassaden und die Dächer hergestellt. „Eine besondere Herausforderung waren die gleichmäßige Rundung beim Porsche Schauraum und das einheitliche Fugenbild sowie die Berechnung und die Wahl der Befestigungsmittel bei der Fassade“, erklärt Projektleiter Hans-Peter Steinwender. Die Fassadenelemente wurden in der von Porsche vorgegebenen Corporate Identity silbereloxiert ausgeführt. Für die Werkstatt wurden Elemente in Anthrazit gewählt. Das Flachdach auf diesem Gebäude erhielt eine Vegetationsschicht für eine extensive Begrünung.

 

Für VW wurden nach Herstellervorgabe weiße Metallsandwichpaneele verbaut, bei Seat ist die Fassade in Anthrazit ausgeführt. Sowohl das Schauraum- als auch das Werkstättendach ist mit einer Photovoltaikanlage ausgestattet.

 

Sicher arbeiten mit LUX-top®

Das Absturzsicherungssystem kommt von LUX-top®. Es ist gesetzlich vorgeschrieben: Für Wartungsarbeiten, Instandhaltung und sämtliche Begehungen von Dächern müssen die technischen Voraussetzungen für die Befestigung der persönlichen Schutzausrüstung gegen Absturz vorhanden sein. Das Seilsystem hat Walser Dachtechnik aus Hard in Vorarlberg geliefert. Walser Dachtechnik vertreibt in Österreich exklusiv die LUX-top®-Systeme von ST QUADRAT Fall Protection S.A. aus Luxemburg. Die Spezialisten konzipieren ihre Absturzsicherungen nach den Planungsgrundlagen, die von der Internationalen Gruppe D-A-CH-S erarbeitet wurden und in Österreich durch die ÖNORM B 3417 bzw. mit den Planungsgrundlagen der AUVA umgesetzt werden.

 

Zum Einsatz kamen insgesamt 42 Anschlagpunkte von LUX-top® in Kombination mit dem Seilsystem FSE 2003. Besonders wichtig: die Dokumentation der gesetzten Maßnahmen für die Absturzsicherung. Die Systeme sollen im Notfall Leben retten. Jeder Anschlagpunkt wird sowohl im Plan als auch in der Realität nummeriert. Nur zertifizierte Mitarbeiter dürfen die Montage prüfen und dokumentieren. Erst ganz am Schluss wird das Seil durch die Anschlagpunkte gezogen und ebenfalls gemäß der entsprechenden Vorgaben gespannt und überprüft.

 

 

Walser Dachtechnik

Ansprechpartner: Dietmar Scalet

Oberer Achdamm 50

6971 Hard

Tel.: 05574/861 99

E-Mail: d.scalet(at)walser-dachtechnik.com

www.walser-dachtechnik.com