Kia Ceed Plug-In – einmal anstecken bitte!

In der Klasse der Kompaktkombis hat sich der Kia Ceed Sportswagon schon lange behauptet. Nun gibt es den begehrten Familienbegleiter auch als Plug-In Hybrid Version. Optisch macht der Ceed wirklich was her – sportlich und doch elegant präsentiert sich der 4,6 Meter lange Kombi. Die ansprechende Optik setzt sich auch im übersichtlichen und modernen Cockpit fort. Und hier stimmt auch die Qualität sowie die Fülle an luxuriösen Technikfeatures. Unser Modell in der höchsten Ausstattungslinie Platin verfügte über zahlreiche Highlights – darunter Sitzheizung und sogar Sitzlüftung, einen elektrisch verstellbaren Fahrersitz mit Speicherfunktion, Klimaautomatik, Rückfahrkamera und noch vieles mehr. In dieser Top-Ausstattungslinie bleiben wirklich keinerlei Wünsche offen. 

 

Für den Antrieb sorgt im Kia Ceed SW ein 1,6 Liter Benziner. Dieser leistet 105 PS und wird von einem Elektromotor unterstützt. Zusammen kommen sie auf eine Systemleistung von 141 PS. Bis zu 50 km schafft der Ceed SW Plug-In somit auch rein elektrisch. Gerade in der Stadt, ist das eine sehr interessante Option und drückt den Benzinverbrauch. Ca. 2,3 Stunden muss man für eine komplette Ladung einplanen. Insgesamt passt der Antrieb sehr gut zum Kia Ceed. Er ist natürlich sparsam, dank des E-Motors bei Bedarf aber auch recht dynamisch. Das Fahrwerk ist kia-typisch straff, aber gut. Die Lenkung ist direkt, die Bremsen standhaft. Insgesamt also ein rundes Paket, was Kia da liefert. 

 

Bleibt die Frage nach dem Preis. Der Kia Ceed SW Plug-In startet bei 34.790 Euro. Das ist natürlich schon ein ordentlicher Preis, zumal der klassische Ceed SW schon ab 19.290 Euro zu haben ist. Natürlich legt der Ceed SW Plug-In eine Ausstattungslinie (Silber) höher los und bietet damit schon viele zusätzliche Extras. Dennoch sollte man das natürlich auch Bedenken. Aber es ist halt schon ein tolles Gefühl, wenn man in der Stadt auch mal nur elektrisch unterwegs ist. Die Ruhe ist sehr wirklich entspannend und auch der Benzinverbrauch sinkt gegen Null. Und das freut wiederum den Fahrer / die Fahrerin. 

 

Fotos: © Gerald Garms