Fundamente und Sockel regelkonform abdichten

Flüssigkunststoff selbst bei feuchten Untergründen erste Wahl

 

Neue Abdichtungstechnologien, die in den vergangenen Jahren entwickelt wurden und die sich in der Baupraxis bewährt haben, machten eine Überarbeitung der lange geltenden ÖNORM B3691 erforderlich. Für die Abdichtung von erdberührten Bauteilen ist die ÖNORM B3692 maßgeblich. Sie regelt die materialspezifischen Anforderungen an die Planung, Ausführung und Instandhaltung und lässt neben konventionellen Methoden auch flüssig zu verarbeitende Baustoffe im Bereich von Sockeln und Fundamenten zu. Systemlösungen von Triflex sorgen insbesondere bei feuchten Untergründen für einen passgenauen, regelkonformen Bauwerksschutz.

 

Fundamente und Gebäudesockel sind als erdberührte Bauteile starken Feuchtigkeitseinflüssen ausgesetzt. Der Werkstoff, mit dem diese Bereiche abgedichtet werden sollen, muss Einwirkungen wie einem hohen Grundwasserspiegel oder aufstauendem Regenwasser zuverlässig standhalten. In den eingangs genannten Normen sind Flüssigkunststoffe als zulässiges Abdichtungsmaterial aufgenommen worden. Die Abdichtungs- und Beschichtungssysteme von Triflex entsprechen den geltenden Anforderungen.

 

Sockel und Fundamente abdichten

Nur wenn Fundamente und Sockel zuverlässig vor Feuchteeintrag bewahrt werden, ist der Schutz des Gebäudes für lange Zeit gesichert. In der Baupraxis bewähren sich dafür Systemlösungen mit Flüssigkunststoffen, die in der Norm B3692 zugelassen sind. Das gilt auch für durchfeuchtete Untergründe, wie es in erdberührten Bereichen häufig der Fall ist. Eine passende Lösung insbesondere für den Schutz von Fundamenten und Gebäudesockeln ist Triflex SmartTec. Das Bindemittel auf Polyurethan-Basis haftet auf mineralischen Untergründen, selbst wenn sie stark durchfeuchtet sind. Ebenso ist auf Konstruktionen aus Holz keine Grundierung erforderlich. Darüber hinaus ist das System diffusionsoffen und ermöglicht ein nachträgliches Austrocknen der Substanz. Triflex SmartTec bietet überall dort einen zuverlässigen, regelkonformen Bauwerksschutz, wo andere Technologien oftmals keine nachhaltigen Ergebnisse liefern. Die Gründe dafür sind vielfältig.

 

Stark bei feuchten Untergründen

Die Bemessung von Flüssigkunststoffen wird in ÖNORM B3691 und B3692 geregelt. Demnach muss das Abdichtungsmaterial auf eine Rissüberbrückung von 2,0 mm geprüft sein. Dafür sorgt ein Spezialvlies, das in das flüssige Harz eingearbeitet wird. Dadurch gewinnt das System an Flexibilität, aus dem Bauwerk resultierende Bewegungen nimmt es schadlos auf. Somit sind auch sensible Bereiche wie Fugen oder Anschlussdetails dauerhaft vor Feuchteeintrag geschützt. Da es sich um ein 1-komponentiges Produkt handelt, werden Fehler beim Anmischen vermieden. Das Harz wird kalt appliziert und lässt sich einfach verarbeiten. Ohne Grundierung haftet es auf nahezu allen Flächen, ob mineralischer Untergrund, Bitumenbahn oder kunststoffmodifizierte Dickbeschichtung (KMB). Insbesondere bei Böden mit einer hohen Restfeuchte beweist das System seine Stärken. Einzig bei stehendem Wasser funktioniert es nicht. Durch die Möglichkeit, Teilmengen zu entnehmen, gibt es keinen Materialverlust.

 

Hohe Planungs- und Verarbeitungssicherheit

Da das Bauwerksabdichtungs-System lediglich kurze Austrocknungszeiten benötigt, ergibt sich ein zügiger Baufortschritt, von dem Planer, Verarbeiter und Eigentümer gleichermaßen profitieren. Selbst eine unbeständige Wetterlage gefährdet eine termingerechte Abwicklung der Baustelle nicht und gewährt deshalb eine hohe Planungssicherheit. Für das System Triflex SmartTec liegt darüber hinaus auch das abP (allgemein bauaufsichtliches Prüfzeugnis) gemäß Bauregelliste, Teil 2 lfd. Nr. 2.51 nach den Prüfgrundsätzen für Flüssigkunststoff (PG FLK) vor. Die Leistungsfähigkeit des Systems wird zusätzlich hervorgehoben durch die bestandenen Prüfungen gemäß ETAG 005. Bei diesen Prüfungen wurden in allen Nutzungskategorien die höchsten Leistungsklassen erzielt.

 

Ausgezeichnete Innovationskraft

Auch der renommierte Rat für Formgebung ist von der einzigartigen Technologie des Bindemittels überzeugt und prämierte Triflex SmartTec mit dem German Innovation Award 2018 in Bronze. „Die Auszeichnung honoriert die Innovationskraft der Marke Triflex. Damit machen wir unsere Lösungen für ein breites Publikum sichtbar und stärken unsere Markposition. Wir differenzieren uns so gegenüber unseren Wettbewerbern und schärfen unser Profil als führender Flüssigkunststoff-Hersteller“, freut sich Triflex-Produktmanager Marcel Weiß.

 

 

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