Nachhaltige Lösung für anspruchsvolle Einsätze

Glapor Schaumglas Gefälledach sichert Forschungsanstalt ab

Beim Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung auf Helgoland, sind die Bedingungen für Flachdächer rau und extrem. Das Glapor Schaumglas Gefälledachsystem sichert die Biologische Forschungsanstalt nun gegen extreme Wetter– und Regenereignisse dauerhaft ab.

 

Klima, Meer und Artenvielfalt – Forschung auf Helgoland

Die Biologische Anstalt Helgoland (BAH) in der Stiftung Alfred-Wegener-Institut (AWI), Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung, untersucht maritime Lebensräume in der Nordsee. Helgoland ist Deutschlands einzige Hochseeinsel und rund 70 Kilometer vom Festland entfernt. Das Felswatt und die über 35 Quadratkilometer große unterseeische Felslandschaft beherbergen die reichste marine Tier- und Pflanzenwelt der deutschen Küste in einer Art Oase. Seit 1892 wird hier geforscht und seit 1998 gehört die Biologische Anstalt Helgoland zum Alfred-Wegener-Institut. Dieses ist durch seine Forschungsunternehmungen in entlegene Gebiete international bekannt und führend in den Untersuchungen zum Klimawandel und dessen Auswirkungen. Auf der MOSAiC-Expedition driftete der deutsche Forschungseisbrecher Polarstern 2019/20 eingefroren durch das Nordpolarmeer. Derzeit ist das Schiff in der Antarktis unterwegs. Die nächste Expedition in die Arktis ist im Frühsommer 2021 geplant.  

 

Das Gebäude mit dem markanten Meereswasserspeicher benötigte eine Revitalisierung der Gebäudehülle nach neuesten Energiestandards. Hierbei musste auch das Flachdach komplett saniert werden. Mit dem Glapor Schaumglas Gefälledachsystem wurde eine Hochleistungsabdichtung kombiniert, welche den typischen Einwirkungen aus Salzwasser, aggressiven Möwenausscheidungen und starken UV-Strahlungen lange Widerstand leistet. Die vollflächige Verklebung der Dämmstoffplatten konnte hierbei die höchstmögliche Windsogsicherheit bieten und zudem eine Unterläufigkeit des Schichtenpakets baupraktisch ausschließen. Durch die enormen Kosten für den Materialtransport zur Insel entschied man sich von vorneherein für einen langlebigen Schaumglas-Dämmstoff, um Wartungs- und Folgekosten möglichst gering zu halten. Mit Blick auf die Nordsee und die vielen Touristen, die mit den Börtebooten auf die Insel gebracht wurden, war für die Dachdecker diese Baustelle sicherlich eine abwechslungsreiche, mit frischer Seeluft und viel Sonne gespickte Spezialaufgabe. Dabei spielte nicht nur fachliches und technisch-herausforderndes, sondern auch für Baustellenterminierung und Materialtransporte organisatorisch-angepasstes Knowhow eine wichtige Rolle. Nicht zuletzt die Tatsache, dass es auf Helgoland keine Autos gibt und Fahrradfahren verboten ist, führte zu mancher Meisterleistung bei Transport und Logistik.

 

Sturmsicher und wasserdicht – Schaumglas ist mehr als nachhaltig

Die hoch verlässlichen technischen Eigenschaften von Glapor Schaumglas-Produkten werden unter cradle-to-cradle Gesichtspunkten noch deutlich nachhaltiger abbildbar. Hergestellt aus 100 % Recyclingglas und ebenfalls nach Rückbau wieder zu Schaumglas verarbeitbar – dies sind, insbesondere im Vergleich zu Dämmstoffen, welche nach dem Abriss oft nur thermisch verwertet, also verbrannt werden, maßgebliche Eigenschaften für das verantwortungsvolle Bauen und den Umgang mit immer kleiner werdenden Ressourcen. Glapor verfolgt seit jeher das Ziel, Dämmstofflösungen und moderne Bauweisen CO2– und kunststoffreduziert zu beraten und zu begleiten. Als einziger dampfdichter Dämmstoff ist Schaumglas ein Garant für verlässliche technische Eigenschaften, welche insbesondere durch absolute Stauchungsfreiheit, hohe Druckfestigkeit und einen dauerhaften Wärmedämmwert manifestiert werden. Eine Veränderung der Charakteristik durch Feuchteakkumulation ist nicht möglich – somit können Dämmstoffanwendungen mit Glapor Schaumglas extrem dauerhaft geplant und gebaut werden.

 

Auf dem Weg zum Hochleistungsflachdach bot Glapor beim Objekt auf Helgoland nicht nur Beratung und technische Unterstützung an, sondern stellte auch Gefällepläne und Verlegevorschläge zum optimierten Baustellenablauf bereit. Mit diesem Baustellenservice wurde eine enge Zusammenarbeit zwischen Planer, Verleger und Hersteller gewährleistet, so dass auch erklärungsintensive Details transparent kommuniziert und handwerklich sicher umgesetzt werden konnten. Das Ergebnis lässt sich sehen: Ein Glapor Schaumglasdach mitten im Meer, handwerklich und planerisch auf alle rauen Gegebenheiten der Nordsee abgestimmt.