Strompreisexplosionen – Nicht mit einer PV-Anlage

Wieder einmal galoppieren die Strompreise durch die Decke, so wie zuletzt 2009. Grund sind die gestiegenen Rohstoffkosten, im Speziellen die gestiegenen Gaspreise. Es wird immer noch ein zu großer Anteil des Stroms aus Gas erzeugt. Die Regierung arbeitet emsig an kurzfristigen Lösungen um die Bevölkerung und die Wirtschaft zu entlasten – Stichwort Kostenausgleich. Dabei hätten sie die Lösung bereits längst am Tisch (gehabt) – nämlich die erneuerbare Stromerzeugung, auf Basis von Wind, Wasser, Sonne und Biomasse! Hätten wir bereits bei der damaligen Preisexplosion begonnen die heimische Erzeugung auszubauen, würde uns das aktuelle Fiasko erspart bleiben.

 

Wieder einmal haben wir aus den gemachten Fehlern nicht gelernt. Jede/r Einzelne kann aber selber aktiv werden und vorsorgen und sich um die eigenständige Stromerzeugung kümmern. Ganz einfach durch eine PV-Anlage am eigenen Dach oder der Beteiligung an einer Energiegemeinschaft. Expert:innen prognostizieren zwar wieder ein Sinken der Strompreise, sie werden aber auf einem höheren Niveau als zuletzt bleiben. Umso früher man die Stromversorgung selbst in die Hand nimmt umso früher schützt man sich vor kosmopolitischen Preisexplosionen und umso rascher die Amortisation.

 

© Photovoltaik Austria
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Vera Immitzer

Geschäftsführerin des Bundesverband Photovoltaic Austria

www.pvaustria.at