Offroad-Meister

Der neue Suzuki Jimny im Test

Wer mit ihm unterwegs ist, kann sich auf zwei Dinge verlassen: Eine sagenhafte Geländegängigkeit auf unwegsamen Straßen und neidische Blicke in der Stadt. Der neue Jimny ist Suzuki wirklich gelungen. Der Gelängewagen aus Fernost ist seit langem Kult, doch die neueste Generation macht dem Jimny alle Ehre. Schon die Optik verspricht ein puristisches Fahrerlebnis. Ecken und Kanten soweit das Auge reicht. Trotz seiner kompakten Abmessungen – Länge: 3,6 Meter – sticht er aus der Masse heraus. Ob in knalligem Kinetic Yellow oder wie in unserem Test im etwas dezenteren Jungle Green, der Jimny fällt überall positiv auf. Vielfach wurden wir auf den neuen Suzuki Jimny angesprochen – neidische Blicke an den Kreuzungen in der Stadt waren an der Tagesordnung.

 

Doch der neue Jimny sieht nicht nur gut aus, auch der Innenraum überzeugt. Der Sitzkomfort ist für ein Auto dieser Größe wirklich beachtlich, hinzu kommt die gute Kopf- und Beinfreiheit. Die hinteren Plätze dienen freilich nur als Notsitze, vielmehr aber als erweiterter Kofferraum (die Sitze lassen sich ruck-zuck umlegen). Technisch spielt der Jimny auch vorne mit. Unser Topmodell „flash“ verfügte über alles was man so braucht: Navi, Smartphone-Anbindung, Klimaautomatik, Tempomat, uvm. Zudem verfügt er über zahlreiche Sicherheitsfeatures am Stand der Technik.

 

Für den nötigen Vortrieb sorgt im neuen Jimny ein 1,5 Liter Benzinmotor mit 102 PS. Gepaart mit der wirklich knackigen 5-Gangschaltung (es gibt alternativ auch eine 4-Gang Automatik) kommt man gut motorisiert vorwärts. Mit dem Jimny hat man einfach Spaß am Autofahren. Er ist klein, wendig und dank seinem innovativen, zuschaltbaren Allradsystem Allgrip Pro auch in schwerem Gelände ein zuverlässiger Partner der einem nie im Stich lässt. Autobahnen sind freilich nicht sein vorrangiges Territorium, da weint der kleine Jimny schnell wieder den Feldwegen und steilen Offroadpassagen nach. Aber auch Überland lässt er sich gut und entspannt fahren.

 

Bleibt die Frage, wieviel Jimny für dieses kleine Fahrvergnügen möchte: Ab 17.990 Euro steht er in der Garage. Unser Modell mit der empfehlenswerten Handschaltung und in der besten Ausstattungslinie „flash“ kommt auf 21.490 Euro. Ein fairer Preis? Unserer Meinung nach auf jeden Fall, denn dieser kleine Jimny ist nicht nur Kult, er ist auch ein echter Könner und kommt bei jedem richtig gut an.

 

 

Fotos: © Gerald Garms