Kleiner Hybrid-Racer

Der Toyota Yaris Hybrid GR-S im Test

Der Yaris ist schon einige Zeit auf unseren Straßen unterwegs. Ein sympathischer Kleinwagen, der gerade in der Stadt seine Stärken ausspielt. Doch es gibt auch eine etwas schärfere Version: den GR-S. Optisch macht er ordentlich was her: 17 Zoll Leichtmetallfelgen, das Dach in Kontrastfarbe schwarz, der Kühlergrill in Bienenwaben-Design – ebenfalls in schwarz – und noch viele weitere Designelemente machen den GR-S zur Sport-Knutschkugel. Der dynamische Eindruck setzt sich auch im Cockpit fort – ein Sportlederlenkrad und GR-S Sportsitze vorne sorgen für das richtige Feeling. Und auch sonst kann der Innenraum mit einigen weiteren Komfortfeatures wie einer 2-Zonen-Klimaautomatik oder der Sitzheizung für Fahrer- und Beifahrer überzeugen. Die Platzverhältnisse sind gut – auch große Menschen haben vorne genügend Kopffreiheit.

 

Für den nötigen Vortrieb sorgt im Yaris ein 1,5 Liter Reihen-4-Zylinder mit 73 PS. Gemeinsam mit dem Elektromotor bringt er es auf eine Systemleistung von 100 PS. Damit geht es in 11,8 Sekunden auf Tempo 100 – die Höchstgeschwindigkeit gibt Toyota mit 165 km/h an. Mit dem Yaris GR-S hat man durchaus Spaß, denn das Sportfahrwerk ist sehr straff und die Lenkung direkt. Es geht flott und spritzig um die Kurven. Dem Motor fehlt leider etwas die Power, um die sportlichen Potentiale des Yaris auch wirklich voll auskosten zu können. Der Verbrauch liegt bei realistischen 5,5 Litern.

 

Unser Fazit: Der Toyota Yaris GR-S sieht cool aus und ist gerade für junge Menschen, die viel in der Stadt unterwegs sind, eine echte Option. Gerade hier spielt nämlich auch der Hybrid seine Stärken aus. Auf der Landstraße hat man mit dem Sportfahrwerk zudem viel Freude. Der Spaß ist aber natürlich nicht umsonst: 22.390 Euro möchte Toyota für die sportliche Knutschkugel haben. 

 

Fotos: © Gerald Garms